Kitesurfen
Eine Funsportart, die sich erst in den letzten Jahren entwickelt hat, allerdings trotzdem bereits einen der beliebtesten Vertreter in dieser Sparte darstellt, ist das Kitesurfen. Es handelt sich hierbei um einen Sport, der spektakulär wie kaum ein anderer ist. Unglaubliche Geschwindigkeiten sowie unfassbare Höhen zeichnen diesen immer populärer werdenden Sommersport aus, der für einen unvergleichlichen Adrenalinkick und einen nie dagewesenen Nervenkitzel sorgt.
Kitesurfen im Detail
Das Kitesurfen stellt allgemein eine Weiterentwicklung des Surfsports dar, steht man doch auch hierbei auf einem Brett im Wasser. Hier enden die Gemeinsamkeiten allerdings, wird man beim Kitesurfen doch weder von Wellen noch vom Wind angetrieben, sondern erreicht durch den Kite solch enorme Geschwindigkeiten. Der Kite, der dem Sport auch seinen Namen gibt, ist ein Lenkdrachen, durch den man seine Richtung, aber auch das Tempo steuern kann. Das Board ist dabei üblicherweise zwischen 120 und 165 Zentimeter lang und etwa 26 bis 45 Zentimeter breit, wobei sich auch zwei Fußschleifen an Board befinden, sodass man die Bewegungen hervorragend auf das Brett übertragen kann.
Auszeichnen kann sich das Kitesurfen aber vor allem auch durch die spektakulären Sprünge, bei denen geübte Kitesurfer oft bis zu zehn Meter hoch in der Luft gehen. Drehungen um beide Achsen werden hierbei oft ausgeführt, was die Tricks der Artisten auf dem Brett noch eindrucksvoller erscheinen lässt. Erstaunlich ist aber auch weiters, mit welcher enormen Geschwindigkeit sich die Sportler hier über das Wasser bewegen. So liegt der Rekord, der im Jahr 2008 auf der Nordsee in Deutschland erreicht wurde, bei unfassbaren 102 km/h. Auf Schnee, auf dem das Kitesurfen dann zum Kiteboarden abgewandelt wurde, liegt der Geschwindigkeitsrekord sogar bei 108 km/h, der im Mai 2005 aufgestellt werden konnten. Bei ihren Sprüngen sind die Kitesurfer oft knapp zehn Sekunden in der Luft, was für einen unglaublichen Adrenalinschub sorgen kann, legt man dabei doch Weiten von mehr als 200 Metern über dem Wasser schwebend zurück.
Selbstverständlich bergen solche atemberaubenden Manöver auch stets ein gewisses Risiko in sich, das einzig und allein durch Übung und Erfahrung minimiert werden kann. Vor allem auch Wind- und Wetterverhältnisse sollten besonders beachtet werden, will man beim Kitesurfen kein allzu großes Verletzungsrisiko eingehen. Weiters sollte aus demselben Grund auch bei der Ausrüstung sowie der nötigen Schutzbekleidung keinesfalls gespart werden, da sie einen oft von einer schweren Verletzung bewahren können.
Möglichkeiten zum Kitesurfen in Österreich
Auch Österreich wurde in den letzten Jahren vom Kitesurfboom erfasst, sodass immer mehr Männer und Frauen, vorwiegend unter 30 Jahren, den Spaß am Kitesurfen entdeckt haben. Es sind in der Alpenrepublik, die auch keinesfalls zu Unrecht auch noch als Land der Seen bezeichnet wird, auch durchaus hervorragende Voraussetzungen vorhanden. So brechen immer mehr Funsportbegeisterte in Richtung Bodensee, Neusiedlersee oder auch Wörthersee auf, um ihrer großen Leidenschaft nachgehen zu können. Viele Kitesurfer, die bereits seit längerer Zeit in diesem Sport aktiv tätig sind, sprechen von einem absoluten Suchtpotenzial, das dafür sorgt, dass man, einmal damit angefangen, das Kitesurferlebnis nicht mehr missen möchte. Alle passionierten Wassersportler, denen Aktivitäten wie Windsurfen oder Segeln bereits zu langweilig geworden sind, ist dieser neue Trendsport absolut ans Herz zu legen, da man ein Wassersportvergnügen der Sonderklasse erlebt, das einem sonst bei kaum einem anderer Sport geboten werden kann. Das Kitesurfen in Österreich wird nicht zuletzt aufgrund dieses enormen Funfaktors daher immer beliebter und versucht, aus dem Schatten des bekannten Surfsports, aus dem sich das Kitesurfen entwickelt hat, herauszutreten.
